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Pressemitteilung

28 April, 2008

Schnellere Diagnose von Verkehrsunfall-Opfern: Von der Locke bis zur Socke in wenigen Sekunden




Die längeren Tage und wärmeren Temperaturen des Frühlings bringen es mit sich: mehr Zweiräder auf der Straße und als traurige Parallelentwicklung der statistisch signifikante Anstieg von Motorradunfällen. Allein rund 40.000 Fahrer von motorisierten Zweirädern waren im vergangen Jahr in Deutschland in einen Verkehrsunfall verwickelt. Ein großer Teil von ihnen musste anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Häufig tragen die Zweiradpiloten gleich eine Reihe verschiedener Verletzungen davon, sodass es für den Arzt in der Notaufnahme des Krankenhauses - und letztlich auch für das Unfallopfer - von (lebens-) entscheidender Wichtigkeit sein kann, schnell einen umfassenden Überblick über Art und Umfang der erlittenen Körperschäden zu erhalten.

Mit einem neuen Hochleistungs-Computertomograpfen, dem 256-Zeilen Brilliance iCT-Scanner, ermöglicht es Philips den Ärzten in Krankenhäusern, einen schnellen und gleichzeitig hoch präzisen Einblick in das Innere eines Patienten zu erhalten. Innerhalb von nur sechs bis zehn Sekunden - bisherige Modelle brauchten bis zu vier mal so lange - erstellt der Computertomograph einen Ganzkörper-Scan und gibt sichtbar Auskunft über Organ- und Gewebeverletzungen sowie Knochenbrüche. Die schnelle Scanzeit ist von besonderer Bedeutung, weil der Patient während der Durchleuchtung nicht - oder nur erschwert - von außen versorgt, also zum Beispiel beatmet, werden kann.

Doch der neue (die erste europäische Installation erfolgte vergangene Woche im Universitätsklinikum Ulm) Scanner ist nicht nur schnell. Gleichzeitig liefert er Detailaufnahmen von bisher unerreichter Präzision bei parallel um bis zu 80 Prozent reduzierter Strahlenbelastung für den Patienten. Um das zu erreichen, mussten die Entwickler bei Philips eine Reihe von physikalischen Herausforderungen meistern. Schließlich bringt die rotierende Zentraleinheit des Scanners - Gantry genannt -, die unter anderem den Röntgenstrahler und den Detektor enthält, ein Gewicht von über einer Tonne auf die Waage. Innerhalb von einer viertel Sekunde dreht sich die Gantry einmal um sich selbst. Bei dieser schnellen Rotation entstehen Fliehkräfte von 35 g, also der 35-fachen Erdbeschleunigung. Zum Vergleich: Bei einer Achterbahnfahrt wirken „nur“ 5 g auf den Insassen, einem Kampfjet-Piloten werden maximal 8 g zugemutet. Der Patient bekommt von diesen gewaltigen um ihn herum tobenden Kräften, die der Gantry ein Rotationsgewicht vergleichbar mit dem eines schweren Sattelzuges geben, natürlich nichts mit.

Weitere Informationen:

Annette Halstrick
Philips Healthcare
Tel: 040/ 5078-2993
Mail: annette.halstrick@philips.com

 

Royal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist eines der weltweit führenden Unternehmen für Healthcare, Lighting und Consumer Lifestyle. Das Markenversprechen "sense and simplicity" verdeutlicht den Anspruch des Konzerns, Produkte, Dienstleistungen und Lösungen zu liefern, die auf die Bedürfnisse der Konsumenten zugeschnitten sind. Philips beschäftigt 134.200 Mitarbeiter in über 60 Ländern und erzielte 2007 einen Umsatz von 27 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist weltweit marktführend bei diagnostischer Bildgebung, Patientenüberwachungssystemen, energieeffizienten Beleuchtungslösungen und Lifestyle Produkten. Die deutsche Philips GmbH mit Sitz in Hamburg beschäftigt rund 6.900 Mitarbeiter und erzielte 2007 einen Umsatz von 3,43 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de

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